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Oderlandweg

 

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Der Oderlandweg ist ein zertifizierter Wanderweg mit einer Gesamtlänge von 60 km. Er ist mit einem roten Punkt auf weißem Grund markiert.

 

Zwischen Wölsickendorf / Wollenberg (Gemeinde Höhenland) und Falkenberg (Gemeinde Falkenberg) befindet sich zweifelsfrei der schönste Abschnitt dieses Wanderweges.

(14 km / ca. 4-5 Std.)

 

Starten Sie Ihre Wanderung in Wölsickendorf. Vom Bahnhof Werneuchen (Bahnlinie Berlin (Lichtenberg) - Werneuchen) fahren Sie mit dem Bus 887 bis Wölsickendorf / Wollenberg.

 

Die beiden Dörfer, mit insgesamt 421 Einwohner, sind durch die Bundesstraße 158 getrennt. Wölsickendorf liegt nördlich der B 158. In dem ehemaligen Rittergut sind noch heute die alte vierseiten Gutsanlage sowie das Gutshaus erhalten und erkennbar. Das Gutshaus wurde in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail denkmalgerecht saniert. Es ist das kulturelle Zentrum von Höhenland.

 

Südlich der B 158 liegt Wollenberg umgeben von der Wollenberger - und der Steinbecker Heide.  Am Semmelberg befindet sich ein Nachrichtenbunker der ehemaligen DDR-Streitkräfte. Wölsickendorf und Wollenberg waren ihrer Zeit schon immer weit voraus. Ihr Zusammenschluss erfolgte bereits 1960.

 

Von der Bushaltestelle geht man linksseitig neben der Landstraße in Richtung Wölsickendorf. Auf dieser Wegführung treffen drei Wanderwege zusammen - Oderlandweg (roter Punkt), Naturparkweg (roter Strich) und Höhenlandweg (gelber Punkt). Vorbei an Kirche und Gutshaus geht es hinab in das Landschaftsschutzgebiet (LSG) Gamengrund. An dem, von dichten Hecken und Obstbäumen gesäumten, Feldweg befinden sich zwei Rastplätze mit herrlichem Ausblick auf die Landschaft. Im LSG Gamengrund angekommen, gehen Sie nach rechts und folgen der ausgezeichneten Wegemarkierung.

 

Der Oderlandweg trifft in diesem Abschnitt auf zwei weitere Wanderwege - den 66-Seen-Wanderweg (blauer Punkt) und den Heidewanderweg (blauer Strich).

 

Folgen Sie den vier Wandermarkierungen und genießen Sie die Landschaft im LSG Gamengrund, die sich wie aus dem Schatzkästlein der Natur zeigt. Zahlreiche Seen (Teufelssee), Wasserlöcher und kleine Teiche sind von einer faszinierenden Artenvielfalt bevölkert.

 

Bald erreichen Sie die Südspitze des Großen Gamensees an der Verbindungsstraße zwischen Gersdorf und Krummenpfahl. Den herrlichen Blick über den See sollten Sie für eine kleine Rast nutzen. An der Badestelle vorbei schlängelt sich der Weg an der Ostseite des Großen Gamensees durch das LSG Gamengrund. Vorbei an der "Liebesinsel" gelangt man sehr bald zum Kleinen Gamensee. An dessen Nordspitze teilen sich die vier Wanderwege. 
 

Der Oderlandweg (roter Punkt) und der Heidewanderweg (bleuer Strich) führen in östlicher Richtung weiter. Der Naturparkweg (roter Strich) und der 66-Seen-Wanderweg (blauer Punkt) in westlicher Richtung.

 

Nach drei Kilometern erreicht man die Dorfstraße in Cöthen. Vorbei an der wunderschönen Schinkelkirche folgt man der Ausschilderung und erreicht den Cöthener Park, der im 19. Jh. angelegt wurde. In diesem idyllischen Kesseltal sollten Sie das angenehme Geräusch plätschernden Wassers genießen. Das Cöthener Fließ begleitet Sie bis Falkenberg (Mark). Fontane beschrieb es mit den Worten "gebirgsdorfartig".

 

In Falkenberg (Mark) befindet sich die Amtsverwaltung der Gemeinde Falkenberg-Höhe (Gemeinden Falkenberg, Höhenland, Brunow/Heckelberg, Beiersdorf/Freudenberg). In der Ortsmitte befindet sich der Bahnhof Falkenberg (Mark) Bahnlinie OE 60.

 

Der Oderlandweg führt über mehrere Treppen hinauf zur Carlsburg. "Ein Aussichtspunkt mit besonderem Reiz" (Fontane).

 

Im Auftrag des Landratsamtes Märkisch-Oderland,  haben wir die Aufgaben des regionalen Wanderwege-Wartes für den Bereich des Amtes Falkenberg-Höhe übernommen.