Als Favorit hinzufügen   Link verschicken
 

Gemeinde

Die Gemeinde Höhenland (52°42’N, 13°53’O)

 

liegt im Landkreis Märkisch Oderland, Land Brandenburg,  östlich der Bundeshauptstadt Berlin. Sie ist am 26. Oktober  2003 durch Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinden Leuenberg, Steinbeck und Wölsickendorf-Wollenberg entstanden. Sie wird vom Amt Falkenberg-Höhe verwaltet.

Der Gamengrund

Höhenland gehört zu den so genannten Höhendörfern auf der Barnimhochfläche. Die durchschnittliche Höhe über NN liegt bei 115 m. (z. V. Berlin 50 m NN). In der Gemeinde leben zur Zeit 1060 Einwohner (Stand 03.10.2009), das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 19 Einwohner je km². Die Postleitzahl ist 16259 und die Vorwahl (03 34 51) bzw. (03 34 54). Das Kfz-Kennzeichen ist MOL. Die nächsten Städte sind Bad Freienwalde (15 km), Strausberg (20 km), Eberswalde (27 km) und die Bundeshauptstadt Berlin (48 km B-Mitte).

 

Leuenberg
erreichen Sie über die Bundesstraße 158. Das Dorf, mit 412 Einwohner liegt in einer einzigartig schönen und abwechslungsreichen Landschaft. Das hüglige Land, der tiefe Einschnitt des Gamengrundes sowie die großen Waldgebiete bestimmen den Charakter der Umgebung dieses Höhendorfes.  Berliner Straße

Westlich grenzt Leuenberg direkt an das Landschaftsschutzgebiet (LSG) Gamengrund, Südöstlich schließt sich das Naturschutzgebiet (NSG) Leuenberger Soll an. Quasi vor der Haustür liegt der überregionale Heidewanderweg und der 66-Seen-Wanderweg. Viele regionale Wanderwege bieten sich auch für ausgiebige Fahrradtouren und Ausflüge hoch zu Ross an.

 

Der Lange See, Mittelsee und Gamensee
laden zum Baden und Angeln ein. Die Dorfkirche, ein Feldsteinbau mit verbrettertem, an der Westseite massivem Dachturm aus dem 13. Jahrhundert, wird in der Liste der Baudenkmale des Landes Brandenburg geführt. Im Dachturm hängt die “von Heise-Glocke” aus dem Jahre 1571 und die “Pfuel-Glocke” (Uhrglocke) aus dem Jahre 1618. Bäckerei

Auch das alte Fachwerkhaus der Bäckerei ist ein geschütztes Baudenkmal, ebenso das Denkmal für den ermordeten Jäger Carl Lissack, das im Leuenberger Forst steht. Zwei Wirtshäuser, ein Ferienhof, ein Hotel und eine Pensionen laden zum Wohlfühlen und Verweilen ein. Am Ortsrand von Leuenberg, mitten im LSG Gamengrund,  befindet sich der Streuobst- & Naturlehrpfad auf einer der schönsten Streuobstwiesen Brandenburgs.

 

Steinbeck
ist ebenfalls über die Bundesstraße 158 zu erreichen. Das kleinste Dorf der Gemeinde Höhenland (227 Einwohner) liegt am Rande der Steinbecker Heide, an die sich die Sternebecker Heide anschließt. Wanderfreunde, die es lieben, in Abgeschiedenheit und Ruhe zu wandern oder Fahrrad zu fahren, kommen hier auf ihre Kosten. Steinbeck

Denn die regionalen Wanderwege sind auch für ausgiebige Fahrradtouren geeignet. Zum Baden und Angeln laden zwei malerisch gelegene Waldseen - Röth-See und Markgrafensee - ein. Ein Wirtshaus und eine Pension sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Von hier aus erreicht man auch die Harnekoper Heide, in der sich dreißig Meter unter der Erde ein atomsicherer Großbunker der ehemaligen DDR-Führung befindet.

 

Wölsickendorf-Wollenberg

Die beiden Dörfer, mit insgesamt 421 Einwohner, sind durch die Bundesstraße 158 getrennt. Wölsickendorf liegt nördlich der B 158. In dem ehemaligen Rittergut sind noch heute die alte vierseiten Gutsanlage sowie das Gutshaus erhalten und erkennbar. Das Gutshaus wurde in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail denkmalgerecht saniert.

 

 

Wölsickendorf

Ein weiteres Wahrzeichen des Kreuzangerdorfes ist der 40 m hohe Schornstein der Gutsbrennerei.

 

In der Kirche, aus dem 13. Jahrhundert, befindet sich an der östlichen Altarwand das Wandbild “Auferstehung”. Westlich Wölsickendorfs liegt das LSG Gamengrund mit den vielen Seen und Tümpeln. Die regionalen Wanderwege eignen sich auch gut für ausgiebige Fahrradtouren.

Wölsickendorf ist das kulturelle und sportliche Zentrum der Gemeinde Höhenland.


Wollenberg liegt südlich der B 158 und ist umgeben von der Wollenberger und der Steinbecker Heide, die zu Wanderungen und Naturbeobachtungen einladen. Am Semmelberg befindet sich ein Nachrichtenbunker der ehemaligen DDR-Streitkräfte. Wölsickendorf und Wollenberg waren ihrer Zeit schon immer weit voraus. Ihr Zusammenschluss erfolgte bereits 1960.